Lanolin/Adeps Lanae

Charakteristische Eigenschaften

  • Komplexes Gemisch aus Wachsestern, Alkoholen, freien Fettsäuren und Kohlenwasserstoffen
  • In Wasser unlöslich
  • Kann ein Mehrfaches seines Gewichts an Wasser aufnehmen, bei geeigneten Qualitäten können dies 300 % und mehr sein
  • Hochaufgereinigtes Lanolin ist hypoallergen und für sensible Anwendungen geeignet

Infobroschüre Lanolin

Anwendungsbereiche

Kosmetik

  • Verfügt über emulgierende und pflegende Eigenschaften
  • Konsistenzgeber in kosmetischen Formulierungen
  • Besonders geeignet bei trockenen, schuppenden Hautzuständen und Hautrissen
  • Verwendung in Hautcremes, Lippenstiften und Shampoos
Ansprechpartnerin
Barbe Volbert

Barbe Volbert
Fon: +49  421 5239-46331
Fax: +49  421 5239-46376
E-Mail


Pharma

  • Als Grundlage von Wund- und Heilsalben
  • Verwendung für die Herstellung halbfester Arzneiformen wie z.B. Augen- und Nasensalben
  • für die Mamillenpflege in der Stillzeit  
  • Pflege für den Windelbereich bei Säuglingen und Kleinkindern (Windeldermatitis)
Ansprechpartner
Juri Davidoff

Herr Juri Davidoff
Fon: +49 421 5239-46389
Fax: +49 421 5239-46287
E-Mail


Veterinär/Tierernährung/Tierpflege

  • Es schützt und pflegt die Haut und/oder das Fell der Tiere   
  • Lanolin bewahrt die Feuchtigkeit der Haut und/oder des Fells  
  • Außerdem hat es einen positiven Einfluss auf Hautirritationen und der Wundheilung
Ansprechpartner
Arne Schwoge

Arne Schwoge
Fon: +49  421 5239-46333
Fax: +49  421 5239-46375 
E-Mail


Technik

  • Bestandteil von Lederpflegemitteln sowie von Schmier-und Rostschutzmitteln
Ansprechpartner
Arne Schwoge

Arne Schwoge
Fon: +49  421 5239-46333
Fax: +49  421 5239-46375 
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Hintergrund

Als Lanolin (Adeps lanae) wird die komplexe Mischung aus Fettsäuren, Wachsestern und Alkoholen bezeichnet, welche aus rohem Wollwachs gewonnen wird. Als rohes Wollwachs bezeichnet man das Sekret aus den Talgdrüsen von Schafen, welches schützend die Wollfasern überzieht. Es wird bei der Wäsche von Schafwolle gewonnen. Abhängig von der Schafrasse enthält ungewaschene Rohwolle 8 bis 16 % Wollwachs. Hinweise über die Verwendung von rohem Wollwachs reichen bis in die griechisch-römische Antike zurück. Aus dieser Zeit stammt auch der Begriff Lanolin („lana“=Wolle, „oleum“=Öl, Fett). Heute wird rohes Wollwachs hauptsächlich in China, Südafrika, Australien, Neuseeland und Chile gewonnen. In Europa hingegen ist die Wollwäscherei rückläufig.

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