• Rohes Wollwachs

Rohes Wollwachs

Charakteristische Eigenschaften

  • Komplexes Gemisch aus Wachsestern, Alkoholen, freien Fettsäuren und Kohlenwasserstoffen
  • In Wasser unlöslich
  • Kann ein Mehrfaches seines Gewichts an Wasser aufnehmen

Anwendungsbereiche

Kosmetik

  • Zur Herstellung von gereinigtem Lanolin, das in Pflegecremes für strapazierte Haut Anwendung findet
Ansprechpartnerin
Barbe Volbert

Barbe Volbert
Fon: +49  421 5239-46331
Fax: +49  421 5239-46376
E-Mail


Veterinär/Tierernährung/Tierpflege

  • Einsatz in der Tierpflege
Ansprechpartner
Arne Schwoge

Arne Schwoge
Fon: +49  421 5239-46333
Fax: +49  421 5239-46375 
E-Mail


Technik

  • Bestandteil von Lederpflegemitteln sowie von Schmier- und Rostschutzmitteln 
Ansprechpartner
Arne Schwoge

Arne Schwoge
Fon: +49  421 5239-46333
Fax: +49  421 5239-46375 
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Hintergrund

Als rohes Wollwachs bezeichnet man das Sekret aus den Talgdrüsen von Schafen, welches schützend die Wollfasern überzieht. Es wird bei der Wäsche von Schafwolle gewonnen. Abhängig von der Schafrasse enthält ungewaschene Rohwolle 8 bis 16 % rohes Wollwachs. Hinweise über die Verwendung von rohem Wollwachs reichen bis in die griechisch-römische Antike zurück. Aus dieser Zeit stammt auch der Begriff Lanolin („lana“=Wolle, „oleum“=Öl, Fett). Heute wird rohes Wollwachs hauptsächlich in China, Südafrika, Australien, Neuseeland und Chile gewonnen. In Europa hingegen ist die Wollwäscherei rückläufig.

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